+49 176 | 20810953 johannes@fiegenbaum.solutions

Mit dem einrichten der Facebook-Pixel ist es möglich, den Conversion-Data-Kreis zwischen Shop und Facebook zu schließen. Dafür empfiehlt sich der Einbau der Facebook-Pixel auf den neuralgischen Seiten des Shops. Dies ist beispielsweise die Startseite, das Blog, die Suche oder sonstige Seiten mit relevantem Traffic.

An den eigenen Facebook-Pixel gelangt man über den Ads Manager, dort unter dem Link “Create a Pixel”. Über “Actions” und “View Pixel” wird der Code angezeigt und kann per STRG+C kopiert werden:

Hier ein Beispiel mit Standard-Ereignis “Add to Cart”:

 

Die Standard-Events

Der Pixel im grünen Abschnitt 3 lässt sich aber auch mit den folgenden “Events” individualisieren:

Handlung auf der Webseite Standardereigniscode
Aufruf von Schlüsselseiten fbq(‘track’, ‘ViewContent’);
Suche fbq(‘track’, ‘Search’);
Zum Warenkorb hinzufügen fbq(‘track’, ‘AddToCart’);
Zur Wunschliste hinzufügen fbq(‘track’, ‘AddToWishlist’);
Kauf bestätigen fbq(‘track’, ‘InitiateCheckout’);
Zahlungsinformationen hinzufügen fbq(‘track’, ‘AddPaymentInfo’);
Kauf abschließen fbq(‘track’, ‘Purchase’, {value: ‘0.00’, currency: ‘USD’});
Lead fbq(‘track’, ‘Lead’);
Abschließen der Anmeldung fbq(‘track’, ‘CompleteRegistration’);

 

Wohingegen der Code unter rot 2 der Custom Audience-Teil ist, worüber sich bereits Product Audiences über URL-Regeln bilden lassen, auch mit logischem AND und OR, worüber man dann wiederum Lookalikes bilden oder Retargeting-Maßbahmen einleiten kann. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

 

 

Zusätzlich kann man nun die oben genannten Events dazuschalten (die man grundsätzlich auf jede Aktion ansetzen kann, die es im Javascript der Seite gibt).

Beim Purchase-Ereignis kommen dann IMMER noch die klassischen Verkaufsparameter wie Value, Currency, Content Name (Produktname), Content category (Produktkategorie) dazu. Content Ids (SKUs o.ä.), Content Type (physisch, digital), Number of Items, Search String (für die Suche), Status (für Registrierungen) sind für Purchase optional.

Das sieht dann beispielhaft wie folgt aus:


fbq(‘track’, ‘Add to Cart’, {
content_name: ‘Kurzer Mantel’,
content_category: ‘Wintermode’,
value: 400.00,
currency: ‘EUR’ });

Mit den zusätzlich Parametern ist es dann möglich, Audiences im Werbekonto/Power Editor weiter zu segmentieren. Eine Übersicht zu den Parametern je Event findet sich hier.

Custom Events

Zusätzlich ist es auch möglich Custom Events einzubringen, denen man einen Wert zuweisen und somit den tatsächlichen eigenen Umsatz ins Facebook-Reporting holen kann. Aber beginnen wir von vorne:

Wo wir auf dieses Fenster kommen:

Und im nächsten Schritt können wir dem Custom Event dann auch einen Wert zuweisen:

 

Um im Facebook Reporting Revenue zu reporten, aber auch über das Ad Set-Ziel Website Conversion mit Anzeigen angesteuert werden können. Die Custom Conversions sind beispielsweise von Nutzen, wenn man ein Modeshop und das Standardereignis “Key page view” für alle Produkte verwendet, jedoch auch für einzelne Kategorien optimieren möchte. In diesem Fall könnte man die Ereignisse in “Männer” und “Frauen”-Conversions aufteilen.

 

Sehr hilfreich ist in diesem Zusammenhang der Facebook Pixel Helper, eine Chrome-Erweiterung, mit der man den korrekten Einbau und das Abfeuern eines jeden Facebook-Pixels kontrollieren kann:

Dabei gehören natürlich Ghostery oder andere Adblocker deaktiviert 😉